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Klimaprotestierende am Berliner Flughafen stoppen kurzzeitig den Verkehr, nachdem sie sich auf die Landebahn geklebt haben

Klimademonstranten haben am Donnerstag den Flugverkehr auf einem Berliner Flughafen kurzzeitig gestoppt, nachdem sich einige von ihnen auf die Landebahn geklebt hatten.

Die Aktivisten der Gruppe Letzte Generation haben aus Protest gegen flugbedingte Emissionen den Flugverkehr am Flughafen Berlin Brandenburg lahmgelegt.

„Das Flugzeug ist kein Transportmittel für gewöhnliche Menschen“, sagte Letzte Generation in einer Erklärung. „Die meisten Menschen – etwa 80 Prozent der Weltbevölkerung – sind noch nie in ihrem Leben geflogen. Ein wohlhabendes Prozent der Bevölkerung ist für rund die Hälfte der flugbedingten Treibhausgasemissionen verantwortlich.“

Letzte Generation sagte, ihre Demonstranten hätten die Polizei kurz vor dem Betreten des Flughafens über ihre Pläne informiert.

Der Flughafen hatte den Flugbetrieb auf seinen Start- und Landebahnen ab Donnerstagabend Ortszeit wieder aufgenommen, warnte aber vor weiteren Verzögerungen und mahnte zu Geduld.

Letzte Generation hat sich zuvor an ähnlichen Stunts beteiligt. Zwei der Demonstranten der Gruppe warfen im vergangenen Monat Kartoffelpüree auf ein Gemälde von Claude Monet im Museum Barberini in Deutschland, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen.

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Andreas Freitag

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