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2 Tote, mehrere Verletzte bei Zugmesserangriff – DW – 25.01.2023

Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack sagte der deutschen Nachrichtenagentur dpa, bei dem Angriff seien zwei Menschen getötet und fünf verletzt worden.

Unterdessen zitierte die Nachrichtenagentur AFP die Bundespolizei (die Bundespolizei), verantwortlich für die Sicherheit im Straßen- und Schienennetz, sagte, zwei seien getötet worden. Der Polizeisprecher sagte auch, dass mehrere Menschen verletzt worden seien.

Sütterlin-Waack und die Bundespolizei beide sagten, dass ein Verdächtiger festgenommen worden sei. Nach Angaben der Polizei griff ein Mann andere Reisende an Bord mit einem Messer an. Die Tat ereignete sich kurz vor 15 Uhr Ortszeit (1400 UTC/GMT).

Was wissen wir bisher noch?

Die Polizei sagte, der Angriff habe stattgefunden, als sich der Zug dem Bahnhof Brokstedt näherte, einer kleinen Gemeinde mit etwa 2.000 Einwohnern nördlich von Hamburg und südlich von Kiel. Ein Verdächtiger wurde festgenommen, als der Zug den Bahnhof Brokstedt erreichte. Mehrere Reisende hatten vom Zug aus den Rettungsdienst gerufen.

Die Station wurde geschlossen, damit die Einsatzkräfte ihre Arbeit vor Ort fortsetzen konnten.

Nach Angaben der Polizei blieben weitere Details rund zwei Stunden nach dem Angriff schwer fassbar. Weder mutmaßliche Motive oder Gründe für das Vorgehen des Angreifers noch der Zustand der Verletzten waren völlig klar.

Die Polizei fügte später hinzu, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen jungen Mann handeln soll, wahrscheinlich zwischen 20 und 30, und dass er nach vorläufigen Überprüfungen nicht auf einer Extremisten-Beobachtungsliste gestanden habe.

Auch die Nachrichtenagentur dpa berichtete, diesmal unter Berufung auf geheime Sicherheitskreise, dass der Mann Anzeichen einer psychischen Erkrankung aufweise.

Die Innenministerin der Region, Süttlerin-Waack von den CDU, wurde im Landtag über die Tat informiert. Zunächst beriet sie sich mit Ministerpräsident Daniel Günther. Am frühen Abend war sie in Brokstedt angekommen.

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Mehrere Krankenwagen und Rettungskräfte im norddeutschen Brokstedt am 25. Januar 2023. Sie reagierten auf einen Messerangriff auf einen Zug, als dieser sich dem Bahnhof in der kleinen Siedlung näherte.
Die Polizei sagte, ein Verdächtiger sei kurz nach dem Angriff am Bahnhof Brokstedt festgenommen wordenBild: Jonas Walzberg/dpa/Picture Alliance

msh/nm (AFP, dpa)

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Andreas Freitag

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